Van Laecke Group übernimmt holländische JENZ-Vertretung Van Bemmel
Auf der Suche nach einer Möglichkeit in Belgien einen Partner für den Verkauf und Service für die bestehende Produktpalette zu finden, ist Van Bemmel auf die Van Laecke Group gestoßen. Nun ist die Entscheidung gefallen, dass Van Laecke das Unternehmen Van Bemmel übernimmt.
Seit 1972 vertreibt Van Laecke bereits Produkte im Bereich Recycling in Belgien. Die Übernahme des Unternehmens Van Bemmel ermöglicht Van Laecke den Einstieg in den niederländischen Markt. Van Laecke übernimmt Van Bemmel in der Form, wie das Unternehmen im Moment existiert. Der Firmenname, die Mitarbeiter, den Vertrieb der bisherigen Marken und die Gebäude in Ijsselstein werden beibehalten.
JENZ-Geschäftsführer Uwe Hempen-Hermeier begrüßt die Übernahme des Unternehmens Van Bemmel durch Van Lacke. "Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Jan Van Bemmel fortzusetzen und unsere Vertriebskanäle in Belgien mit den bestehenden Kompetenzen von Van Laecke zu verbessern."

KUP Ernte 12/13 hat begonnen
Die erste Ernte in der Saison 12/13 konnten mit dem GMHT erfolgreich abgeschlossen werden. Es zeigte sich , dass der Ertrag je nach Bodenbeschaffenheit sehr unterschiedlich ist. Auf einem früheren Maisacker wurde im zweiten Umtrieb nach dem zweiten Jahr ein Zuwachs von mehr als 10to/atro pro Hektar und Jahr gemessen.
Auf Rekultivierungsflächen in der Lausitz wurde bei der Beerntung von Robinie und Pappeln deutlich niedrigere Erträge festgestellt. Dies ist eindeutig nicht auf die Baumart sondern auf Bodenbeschaffenheit und Klima zurückzuführen.
Seit dem 01. Oktober 2012 wird die Neuanlage von Kurzumtriebsflächen (KUP) im Saarland finanziell von der Landesregierung durch das Förderprogramm "Klima plus Saar" bezuschusst. Näherer Details hierzu finden sie auf der Internetseite www.saarland.de/632.htm.

Neue Hackerbaureihe HEM 540 entwickelt
Chippertruck auf zwei Achsen macht kleinere Aufträge interessant
JENZ erweitert mit der Entwicklung der neuen Hackzelle HEM 540 vor allem die erfolgreiche Chippertruck-Produktreihe. Die Neuentwicklung erschließt für Nutzer völlig neue Einsatzmöglichkeiten. Denn im Vergleich zu größeren Chippertruck-Varianten punktet der HEM 540 R nicht nur durch niedrigere Anschaffungskosten, sondern auch durch höchste Effizienz bei den Betriebskosten.
Um ein maximales Gesamtgewicht von 18.000 kg zu erreichen, wurde die völlig neue Baureihe HEM 540 entwickelt. Mit einer Einzugsbreite von 790 mm und einer maximalen Einlasshöhe von 650 mm, definiert diese Hackerbaureihe eine völlig neue Klasse, die Maßstäbe in Sachen Leistungsfähigkeit setzt. Als Basis-Fahrzeug für den neuen Chippertruck HEM 540 R dient ein MAN TGS 18-360 4x4, der im Gegensatz zu allen anderen LKW-Hackern mit nur zwei Achsen ausgestattet ist.
Bei der Entwicklung der neuen Hackzelle wurde auf bewährte Komponenten aus der bekannten Maschinenfamilie HEM 500 zurückgegriffen. So zeichnet sich die HEM 540 durch eine riesige Siebfläche aus, die optimale Voraussetzungen für die Erreichung eines hohen Durchsatzes bietet. Die große Siebkorbhaube öffnet hydraulisch und sichert so einen schnellen und einfachen Wartungszugang. Der Siebkorb ist in kurzer Zeit und mit wenigen Handgriffen werkzeuglos und komfortabel gewechselt. Diese Technik wurde von den größeren JENZ-Mobilhackern übernommen. Darüber hinaus verfügt der HEM 540 R-Truck über einen optimierten Einzugstisch, der mit seiner trichterähnlichen Form auch sperriges Material wie z. B. Strauchschnitt gezielter zur Einzugswalze führen kann.
Der Antrieb liegt mit einer Leistung von 360 PS und einem maximalen Drehmoment von 1.800 Nm auf dem Niveau heutiger Großtraktoren und stellt die bestmögliche Verbindung aus Leistungsfähigkeit, niedrigen Anschaffungskosten und Effizienz bei den Betriebskosten dar. Die neue Maschine überzeugt durch ihr Leistungsangebot: Pro Stunde können mehr als 100 Schüttraummeter verarbeitet werden. Der maximale Durchmesser der Hölzer beträgt bei Hartholz 42 cm und bei Weichholz 56 cm.
Der MAN TGS 18.360 4x4 ist mit zuschaltbarem Allradantrieb, Differentialsperren und einer speziellen Bereifung auf maximale Traktion ausgelegt und erfüllt die Euro 5-Norm. Ein geräumiges Fahrerhaus mit Mähverglasung steht außerdem für hohen Komfort am Arbeitsplatz.
Seine Vorteile spielt der neue Chippertruck HEM 540 R im täglichen Einsatz vor allem durch seine einem Unimog ähnelnden Abmessungen sowie durch seine Transportfähigkeit aus. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass mehr als 50 Prozent der Betriebsstunden auf den Transport von einem Einsatzort zum anderen entfallen. Für den optimalen Einsatz einer Maschine ist es also enorm wichtig, diese Umsetzzeit so kurz wie möglich zu gestalten", sagt Stefan Müller, Konstrukteur bei der JENZ GmbH. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 80 km/h ist die Maschine für die Autobahn zugelassen und kann so schnell und unkompliziert transportiert werden.
Auch kleinere Aufträgen im Privat- oder Kommunalbereich, die mit einer größeren Maschine oder langen Transportwegen nicht kostendeckend zu bewirtschaften sind, werden mit dem neuen Mobilhacker interessant. "Wenn zwischen den Einsatzorten 30 oder 40 Kilometer liegen und die jeweiligen Einsatzzeiten nur wenige Stunden betragen, mussten Lohnunternehmer diese Anfragen mit Blick auf die Betriebskosten bislang oft ablehnen. Das ist mit unserem neuen Chippertruck nun vorbei", erklärt JENZ-Geschäftsführer Uwe Hempen-Hermeier. Besonders im Bereich der Landschaftspflege beispielsweise entlang von Straßen und Autobahnen eröffnet sich ein neues Potenzial: Das dort gewonnene Holz können Kommunen jetzt kostengünstig für eine energetische Verwertung nutzen.

JENZ Chippertruck mit größerer Hackzelle
Neuer LKW-Hacker auf den VDMA-Praxistagen im Einsatz
Neben dem bisherigen Chippertruck, der aus einem MAN-Fahrwerk und dem Hacker HEM 582 R besteht, bietet JENZ zukünftig eine größere Variante des Erfolgsmodells an. Der Drei-Achs-LKW MAN TGS 540 6x6/4 ist jetzt neu mit der HEM 820 R lieferbar. Diese Hackerzelle verfügt über einen Rotor mit einem Durchmesser von 1.040 mm und ermöglicht es dem Maschinenbediener, Stammholz bis zu 80 cm zu zerkleinern.
Die typischen Vorteile eines Chippertrucks bleiben bestehen. Der Fahrmotor ist zugleich Antriebsmotor für den Hacker. Durch die besondere Bauweise konnte das Gesamtgewicht des LKW einschließlich Kran auf ca. 27 t begrenzt werden. Das erhöht die Mobilität und spart Kraftstoff beim Transport. Einsatzorte können mit 80 km/h auch über die Autobahn schnell und flexibel gewechselt werden. Die gelenkte Hinterachse verkleinert den Wendekreis auf ca. 17,6 m. Damit sind ausgezeichnete Rangiereigenschaften in engstem Gelände gegeben.
Die hydraulische Einzugstischentriegelung sowie der werkzeuglose Siebkorbwechsel durch das innovative hydromechanische System an der Siebkorbhaube ermöglichen kurze Rüstzeiten und schnelle Einsatzbereitschaft. Die Riemenverkleidung wird für Wartungsarbeiten vom Fahrersitz per Knopfdruck komplett hydraulisch geöffnet.
Der komfortable Drehsitz, zwei ergonomisch geformte Joysticks und eine schallisolierte Kabine schaffen für den Fahrer einen Arbeitsplatz, der höchsten Ansprüchen an Sitzkomfort, Ergonomie und Sicherheit gerecht wird. Für die optimale Bedienung der Maschine sorgt die moderne easygreen-Steuerung und gewährleistet so höchste Leistungen im Dauereinsatz.
Der JENZ-Chippertruck wird in enger Abstimmung mit MAN gefertigt. Er ist im Hackerbereich der einzige professionell vom MAN-Stammwerk durchgeführte und autorisierte Getriebe- sowie Fahrerhausumbau mit einer „Mähverglasung“ auf der Beifahrerseite. Wichtig für die Verlässlichkeit der Maschine ist die Dauerfestigkeit des Antriebsstranges. Mit der Möglichkeit bis zu 8.000 Nm zu übertragen, verfügt der JENZ-Chippertruck über den stärksten Antriebsstrang seiner Klasse. Der Erfolg dieses Konzeptes wird durch den hohen Wiederverkaufswert der Maschine am Markt bestätigt.

Der neue Gehölzmähhäcksler GMHT 140
Erste Bilder des GMHT 140
Der neue Gehölzmähhäcksler GMHT 140 hat auf verschiedenen Flächen gezeigt was er kann. Angetrieben wurde er dabei von Traktoren mit Antriebsleistungen von mindestens 360 PS. Besonders gut hat sich der mit Forstreifen ausgerüstete CLAAS Xerion VC 3800 bewährt, weil der Fahrer ähnlich wie beim Maishäcksler direkt auf die vor ihm angebrachte Maschine blickt.
Die Traktoren erreichen in starken Beständen eine Fahrgeschwindigkeit von ca. 1,5 km/h, in schwächeren Beständen steigt die Geschwindigkeit auf bis zu 4,3 km/h. Die Häckselleistung der Maschine liegt abhängig von örtlichen Gegebenheiten zwischen 25 bis 30 t/h.
Der GMHT 140 war auf eine Hackschnitzellänge von 70 mm eingestellt, die Hackschnitzel weisen kaum Feinanteile auf. Sie konnten nach dem Verwiegen direkt an den Endverbraucher weiterverkauft werden.

JENZ erweitert das Angebot an Austragsförderbändern
Teleskopierbares Förderband für den Chippertruck
Austragsförderbänder bei Mobilhackern gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Vorteile liegen für den Anwender auf der Hand: Das Förderband hat einen deutlich geringeren Leistungsbedarf als ein Wurfgebläse. Damit steht mehr Motorleistung für den Antrieb der Hacktrommel zur Verfügung. Der Materialdurchsatz steigt, der Kraftstoffverbrauch pro Schüttraummeter Hackschnitzel geht zurück. Gleichzeitig werden durch den Einsatz des Austragsförderbandes die Feinanteile im Hackgut weniger. Eine bessere Hackschnitzelqualität und weniger Staub- und Lärmemissionen sind die Folge. Darüber hinaus unterliegt das Band im Vergleich zum Wurfgebläse einem deutlich geringeren Verschleiß. Unterm Strich sorgt die Technik für mehr Wirtschaftlichkeit in der Hackschnitzelproduktion. Niedrigere Kosten pro Schüttraummeter Hackgut sind das Ergebnis. Die Investition amortisiert sich schneller.
Neue Förderband-Lösung
Bisher konnte JENZ Austragsförderbänder für die Mobilhacker-Baureihen 400, 500, 700 und 800 anbieten. Die HEM 581 DL, die HEM 582 Z, der JENZ Chippertruck und die HEM 820 DL können auf Wunsch auch mit beiden Systemen (Gebläse und Förderband) ausgerüstet werden. Die Umstellung des Materialaustrags erfolgt in wenigen Minuten. Damit sind die Maschinen für alle Anforderungsprofile gerüstet.
JENZ geht jetzt noch einen Schritt weiter: Zusammen mit einem Hersteller aus der Baumaschinenindustrie wurde ein teleskopierbares Austragsförderband für den Chippertruck entwickelt. Dieses Band bietet dem Anwender die gleichen Vorteile wie das Standard-Förderband, eröffnet aber deutlich mehr Vorteile durch mehr Freiheitsgrade. Das Wurfgebläse wird damit nahezu überflüssig.
Umfangreiche Verstellmöglichkeiten
Das neue Förderband lässt sich durch einen Teleskop-Mechanismus stufenlos hydraulisch in der Länge verstellen. Schon in eingefahrenem Zustand misst es stattliche 8,4 m. Vollständig ausgefahren sind es nochmal 3 m mehr. Die seitlichen Schwenkwinkel wurden im Vergleich zum Standard-Förderband von 110 auf nahezu 180 Grad erhöht. Damit kann das Material im rechten Winkel von der Maschine weg transportiert werden.
Das neue Band im Einsatz
Die Firma Klingler Energieholz aus Zirl in Tirol setzt seit knapp einem Jahr einen Chippertruck mit dem neuen Förderband ein. Dort konnte die Technik intensiv erprobt und bis zur Serienreife optimiert werden. Beim praktischen Einsatz im harten österreichischen Biomasse-Alltag kamen zahlreiche Vorteile zu Tage:
Insgesamt wurde die Lösung „flexibler“. Der Anwender kann immer auf die passende Förderbandlänge zurückgreifen: Ein kurzes Band, wenn es mal eng her geht und ein extrem langes Band, wenn es um maximale Reichweite geht. Mit diesem Band lässt sich das Hackgut zielgerichtet an seinen Bestimmungsort transportieren.
Zum Befüllen von Transport-LKWs hat sich folgende Vorgehensweise bewährt: Man positioniert Hacker und LKW in Längsrichtung hintereinander und beginnt den Ladevorgang mit maximaler Bandlänge. Ist der gewünschte Füllstand erreicht, wird das Band ein Stück eingezogen. So arbeitet man sich Schritt für Schritt zurück. Der Bediener hat immer die freie Sicht auf den Beladepunkt, da er auf sich zuarbeitet und kein Hackschnitzelberg die Sicht versperrt. Das obere Ende des Bandes lässt sich hydraulisch abknicken. Die Bandgeschwindigkeit ist stufenlos verstellbar. Mit etwas Erfahrung lässt sich so auch die letzte Ecke des Laderaums optimal füllen.
Dank der umfangreichen Verstellmöglichkeiten und der großen Freiheitsgrade des Förderbandes müssen Hacker und Transportfahrzeuge seltener rangiert werden. Unproduktive Zeiten werden damit weniger.
Für jeden Hacker das passende Band
Aufgrund des höheren Eigengewichts von ca. 2.000 kg wird das teleskopierbare Austragsförderband derzeit nur für die Chippertruck Modelle angeboten. Für den Transport wird es, ähnlich wie das Standard-Förderband, über dem Hacker zusammengeklappt. Damit die Transporthöhe der Maschine unter 4 m bleibt, muss hier aber das Blasrohr am Wurfgebläse abgebaut werden. Für einen Einsatz mit Wurfgebläse lässt sich das Förderband einfach und schnell demontieren. Für die Mobilhacker in Z-Ausführung gibt es weiterhin die Standard-Förderbänder.
























