Biomasse - Energie für die Zukunft JENZ
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„Ein unschlagbarer Service“

Warum Robert Compes der JENZ GmbH ein geschnitztes Holzschwein schenkt

Steinfurt/Bielefeld. Sein   Schlüsselerlebnis hat Robert Compes in den frühen 80er Jahren. „Ich bin mal mit einem Freund in den Wald gegangen, um Brennholz zu holen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich zu mir gesagt habe ´Das möchte ich zu meinem Beruf machen‘. Mein Freund und ich haben uns dann selbstständig gemacht“, sagt der gelernte Maschinenschlosser, der sich die Forstwirtschaft in der Praxis selbst aneignete. Das Unternehmen mit Sitz in Steinfurt und einer Zweigstelle in Bielefeld kommt nach der Gründung 1981 gut aus den Startlöchern.

Die ersten Jahre verdienen Robert Compes und sein Team ihr Geld mit den gän-gigen Forstdienstleistungen. Sie fällen Bäume, erledigen Rückearbeiten, forsten Wälder auf und setzen Wildzäune. Es dauert nicht lange, dann kommen die ersten fremdforstlichen Aufträge dazu. „Ich habe mal auf dem Privatgelände eines Waldbesitzers zwei Kiefern gefällt. Und als wir abrechnen wollten, hat er mich gefragt, ob ich mit fünfhundert Mark einverstanden wäre. Ab diesem Moment habe ich mich mit dem Thema näher beschäftigt“, sagt Robert Compes, der sich schmunzelnd an diese Begebenheit erinnert. Im Laufe der Jahre entwickelt sich das Unternehmen immer weiter, und Robert Compes baut sich als zweites Standbein das Abtragen von Gefahrbäumen und die Pflege von Großbäumen im Stadtbereich aus. Durch die Fortbildung des Personals, den Aufbau eines modernen Maschinenparks mit eigenem Telekopkran und  Hubsteiger und durch die Weiterbildung nach der ZTV Baumpflege und SKT Seilklettertechnik entsteht bis heute ein Fachbetrieb, der mit seinen hochqualifizierten fünf Mitarbeitern im Jahr 2011 sein dreißigjähriges Bestehen feiert.

Schon früh entscheidet sich Robert Compes für Maschinen der JENZ GmbH. Ganz genau weiß der 1956 geborene Unternehmer aber nicht mehr, wie der Kontakt zu-stande gekommen ist. „Ich denke, ich habe JENZ auf einer Ausstellung kennen-gelernt. Die erste Maschine war ein AZ 30“, sagt Robert Compes. Später tauscht der in Mettingen bei Ibbenbüren geborene Unternehmer den AZ 30 gegen einen AZ 35 aus. Mitte 2009 besorgt JENZ-Vertriebsmitarbeiter Bernd Ruhe dem Forstunternehmer einen sehr guten gebrauchten HEM 560 DQ. Damit hacken die Mitarbeiter das eigene Astwerk, das anfällt, wenn Compes Baufelder räumt, Straßenbegleitgrün beschneidet, oder im innerstädtischen Bereich Bäume abträgt. „Mit dem HEM 561 DQ produzieren wir Holzhackschnitzel, die wir wiederum an Heizkraftwerke und Privatpersonen verkaufen“, erklärt Robert Compes sein Geschäft. Der Markt für Holzhackschnitzel sei förmlich explodiert. Vor vier, fünf Jahren noch habe er den Output weggeworfen, später dann Pferdebesitzern geschenkt und heute lässt sich damit eben Geld verdienen.
„Der ist für uns die beste Maschine, die JENZ baut. Wir wollten auf keinen Fall eine zapf-wellengetriebene Maschine“, sagt Robert Compes. Der hat einen eigenen Motor mit 455 PS. Zum Einsatzgebiet bringt den Mobilhacker einer der Unimogs, der Forstschlepper oder ein Lastkraftwagen. Alle diese Fahrzeuge sind mit Holzladekränen ausgerüstet. Begleitet hat den Kauf seinerzeit ein enger Mitarbeiter, Holger Böhne, seit zwölf Jahren im Betrieb. „JENZ baut sehr robuste Maschinen“, lobt Holger Böhne, ein gebürtiger Hahlener, der jetzt in Bünde lebt. Er ist auch derjenige, der die Maschine bedient und wartet. „Man muss mit der Maschine zusammenarbeiten, nicht gegen die Maschine. Sie brauchen Fingerspitzengefühl. Es ist besser, mit dem HEM eine Stunde kontinuierlich durchzuarbeiten als auf Biegen und Brechen große Mengen durchzuwürgen“, sagt Holger Böhne.

Robert Compes ist ein Geschäftsmann, der sehr großen Wert auf Qualität legt. Mit JENZ-Maschinen habe er gute Erfahrungen gemacht. Doch er geht noch einen Schritt weiter. „Die Maschinen sind hochwertig, gut durchdacht und JENZ entwickelt seine Produkte ständig weiter. Außerdem ist der Service unschlagbar“, lobt Robert Compes.
Als sichtbare Anerkennung schenkte der begeisterte Forstunternehmer seinem Hackerproduzenten ein großes, selbstgeschnitztes Holzschwein. Gefertigt hat die Skulptur Manfred Haase, ein siebzigjähriger Rentner, der seit der Gründung bei Robert Compes arbeitet, auch heute noch. Dieses große und gut ausgewachsene 20 Zentner Schwein begrüßt nun freundlich die Besucher am Eingang der JENZ-Zentrale in Petershagen-Wegholm.

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