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25.05.2016 | Den Blick auf die Zukunft gerichtet

Den Blick auf die Zukunft gerichtet

 Weißrussisches Unternehmen "RindiBel" betreibt zwei JENZ-Hacker und gilt als einer der Pioniere im Hackschnitzelmarkt

Volkovysk (Belarus). Ausländische Direktinvestitionen sind in Weißrussland keine Seltenheit. Besonders im Bereich der erneuerbaren Energien ist das Land auf die finanzielle Unterstützung ausländischer Firmen angewiesen um seine ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen und seine Importabhängigkeit im Energiesektor zu reduzieren. Das Unternehmen JC JSC RindiBel hat genau diesen Weg gewählt und etabliert sich seit der Firmengründung im Jahr 2008 erfolgreich im Bereich der Holzernte und Hackschnitzelproduktion.

"Unter unseren Anteilseignern befinden sich zwei weißrussische und drei ausländische Firmen, die hauptsächlich aus dem skandinavischen Raum kommen", erklärt Vadim Kondratenko, Geschäftsführer bei RindiBel. Nicht nur in finanzieller Hinsicht profitiert das junge Unternehmen von den Direktinvestitionen. "Unsere ausländischen Partner besitzen viel Erfahrung und Know-how im Bereich der Forstwirtschaft und der erneuerbaren Energien", erklärt er. Daraus sei das gemeinsame Ziel entstanden die Forstwirtschaft in Weißrussland durch Einführung neuer Technologien und Wissen aus den skandinavischen Ländern zu entwickeln. Seit 2009 bietet RindiBel Dienstleistungen rund um die Holzernte in ganz Belarus an. Das Holz wird für die eigene Produktion verwendet oder im heimischen und ausländischen Markt für die Herstellung von verschiedenen Holzprodukten verkauft. Die Nachfrage ist groß. "Deshalb haben wir im Jahr 2010 unseren Maschinenpark aufgestockt", erklärt Kondratenko stolz "Jetzt ernten wir durchschnittlich 70.000 m³ Holz pro Jahr."

Erster JENZ Hacker im Jahr 2010

Mit dem erhöhten Holzaufkommen begann sich das Unternehmen über weitere Nutzungsmöglichkeiten des Rohstoffes Gedanken zu machen. "Wir entschieden uns die Hackschnitzelproduktion als zusätzliche Dienstleistung in unser Angebotsportfolio aufzunehmen", so der RindiBel Direktor. Und deshalb kam JENZ ins Spiel. Zunächst wurde im Jahr 2010 ein gebrauchter HEM 420 DQ angeschafft, der drei Jahre später aufgrund der steigenden Nachfrage durch einen neuen HEM 561 DQ ersetzt wurde. "Wir haben uns aus mehreren Gründen wieder für einen JENZ entschieden, u. a. aufgrund des guten Service in Belarus und des Preis-Leistungsverhältnisses", erklärt Kondratenko.

Mit dem größeren Hacker ergaben sich weitere Verdienstmöglichkeiten. "Unser Firmensitz in Volkovsysk City (Grodno Region) wurde strategisch bewusst aufgrund der Nähe zur polnischen Grenze gewählt", sagt Kondratenko. Das sollte sich jetzt bezahlt machen. RindiBel baute eine eigene Hackschitzelproduktion für den Export nach Polen auf und nutzt dafür die Bahnverbindung zwischen den beiden Ländern. Im letzten Jahr wurden insgesamt 65.000 fm Hackschnitzel produziert.

Neuer Chippertruck HEM 540 R-Truck seit Oktober

Im Oktober 2015 erhielt das Unternehmen seine neuste JENZ Maschine. Einen Chippertruck des Typs HEM 540 R. "Unsere Hackschnitzeldienstleistungen wurden zunehmend auch in weiter entfernt liegenden Regionen des Landes angefragt, sodass wir regelmäßig Distanzen von 200 bis 600 km überbrücken mussten", so Kondratenko. Der neue Chippertruck wird nun aufgrund seiner Logistikvorteile genau dort eingesetzt, der bisherige HEM 561DQ weiterhin in der Region Grodno. "Beide Maschinen haben unterschiedliche Vorteile, die wir durch den gezielten Einsatz jetzt optimal ausnutzen können."

Insgesamt sieht der Geschäftsmann die Entwicklung der energetischen Nutzung holzartiger Biomasse optimistisch. Sowohl die heimische Nachfrage, als auch der Export von Hackschnitzeln wachse. "Wir bieten unsere Hackschnitzeldienstleistungen, im Gegensatz zu unseren Dienstleistungen im Bereich der Holzernte, momentan nur in der Region Grodno und Gomel an, aber die Nachfrage wächst. In der Zukunft werden wir auch in verschiedenen anderen Regionen Weißrusslands tätig sein". Gleichzeitig weiß er um die Herausforderungen in seinem Geschäft. "In unserer Branche entwickelt sich der Markt dynamisch und schnell, das kann in beide Richtungen gehen. Es gibt einfach viele Einflussfaktoren sowohl im Inland als auch im Ausland. Hinzu kommt die Preisentwicklung der fossilen Energieträger, das Wetter und nicht zuletzt der zunehmende Wettbewerb". Momentan sei beispielsweise der sinkende Preis für Hackschnitzel ein Problem, aber dem steht Kondratenko kämpferisch gegenüber. "Wir glauben, dass dies nur eine vorübergehende Situation ist und sobald die Wirtschaft wieder anzieht sind wir da".