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01.08.2017 | Eine Maschine in Perfektion

Eine Maschine in Perfektion

Klaus Euringer berichtet über seine Erfahrungen mit der ersten "Cobra" in Bayern

Neustadt-Arresting (jkr). Knapp 100 Einwohner zählt die bayerische Gemeinde Arresting, die zu Neustadt gehört und idyllisch unberührt auf einer leicht hügeligen Anhöhe liegt. Die Donau schlängelt sich nur rund drei Kilometer weiter südlich durchs Land. Bis nach Regensburg im Osten sind es 45 km, bis nach Ingolstadt im Westen 30 km und bis nach München im Süden 100 km. Inmitten dieser herrlichen Natur lebt und arbeitet Klaus Euringer.

Der gelernte Landwirt hat den Hof seiner Eltern im Jahr 2000 übernommen. Aufrund 40 ha baut der 46-Jährige Weizen und Mais an, einen Großteil seiner Flächen hat er allerdings verpachtet. "Früher haben wir auch Hopfen angebaut, doch das haben wir mittlerweile aufgegeben", sagt Klaus Euringer, der gemeinsam mit seiner Frau und der 21-jährigen Tochter auf dem elterlichen Hof lebt. Zusätzlich zur Landwirtschaft war Klaus Euringer früher bei einem Lohnunternehmen angestellt, bei dem er bereits Maschinen von JENZ bedient hat.

Vor sechs Jahren folgte der Schritt in die Selbstständigkeit, zunächst mit einem zapfwellengetriebenen HEM 561 Z. "Das war meine erste eigene Maschine von JENZ", sagt Klaus Euringer, der als Traktor einen John Deere 8530 mit 360 PS einsetzte. Jetzt machte der Landwirt und Unternehmer den nächsten Schritt und investierte in einen Mobilhacker HEM 593 R Cobra. "Eine super Maschine", wie Klaus Euringer lobt. Es ist die erste "Cobra", die in Bayern unterwegs ist. "Mir waren Trecker und Mobilhacker als Gespann zu lang. Ich wollte eine kräftige, kurze und wendige Maschine", begründet der Bayer seine Entscheidung. "Neben der Leistungsfähigkeit und Flexibilität ist der Fahrkomfort natürlich besser, und ich kann mit bis zu 80 km/h unterwegs sein. "Seine Kundschaft liegt im Umkreis von rund 50 km um Arresting herum. Klaus Euringer produziert Holzhackschnitzel und vermarktet sie selbst. Aus Platzgründen hat er kürzlich sogar eine neue Halle in Neustadt an der Donau gebaut. Hier und auf dem angrenzenden Freigelände gibt es jetzt ausreichend Platz für die Lagerung seiner Hackschnitzel sowie seinen Maschinenpark.

Seinen gebrauchten Mobilhacker HEM 561 Z hat Klaus Euringer in kürzester Zeit in Eigenregie verkauft. "Der Hacker war schneller verkauft als die Cobra geliefert. Deshalb hat mir JENZ eine Leihmaschine zur Verfügung gestellt, was ich sehr lobenswert finde", sagt Klaus Euringer, der mittlerweile seinen neuen Mobilhacker HEM 593 R Cobra in- und auswendig kennt. "Für mich ist dieser JENZ-Hacker eine Maschine in Perfektion. Es gibt noch ein paar Feinschliffarbeiten, aber das sind nur Kleinigkeiten, z. B. habe ich an der Vorderachse zwei Schmutzfänger angebracht, damit der Schlamm nicht an die Maschine heran kommt oder eine zusätzliche Befestigung für den Werkzeugkasten angebaut". Insgesamt ist es Klaus Euringer wichtig gehört zu werden. "Mir ist es wichtig, dass meine Ansprechpartner, die Ingenieure und Konstrukteure, ganz genau hinhören, welche Verbesserungsvorschläge wir Kunden haben. Denn wir sind es, die die Maschinen in der Praxis bedienen. Und wir wissen ganz genau, was funktioniert und was nicht", sagt er.

"Diese Zusammenarbeit hat gut funktioniert", meint Helmut Krammer, Leiter der Niederlassung JENZ-Süd. Schließlich gab es auch bei der Maschine von Klaus Euringer ein paar extra Kundenwünsche auf die Rücksicht genommen wurde. "Die Cobra wurde in Sonderlackierung geliefert und mit einem verchromten Bullenfänger ausgestattet. Außerdem haben wir am Kran zusätzlich eine Halterung für einen Zusatzsiebkorb installiert." Damit ist Klaus Euringer zufrieden. "Das ist gut gelungen. Sie erleichtert mir den Siebwechsel und das spart Zeit". Ebenso reibungslos und komfortabel geht der Wechsel der Klingen von statten. Per Knopfdruck öffnet sich die Siebkorbhaube hydraulisch. Ausgestattet mit Schlauchrolle und schwerem Schlagschrauber können die Klingen dann einfach und mit wenig Kraftaufwand gewechselt werden. Hervorheben möchte Klaus Euringer zum Schluss noch den Aufbau seines flexibel einsetzbaren Woodcracker L920, den er zur Spaltung übergroßer Stämme nutzt. Seine positiven Erfahrungen gibt der Bayer gerne weiter, zum Beispiel bei Vorführungen, mit denen er schon einige Interessenten begeistert hat.