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24.03.2017 | Hacken auf sehr, sehr hohem Standard

Hacken auf sehr, sehr hohem Standard

Patrick Windhorst von der RoWin GmbH ist von der Qualität der JENZ-Maschinen so überzeugt, dass er gleich zwei Zapfwellen-Maschinen auf einmal bestellte.

Wehrbleck (jkr). Angefangen haben Patrick Windhorst (34) und Andreas Rohlfs (43) mit fünf Mitarbeitern, mittlerweile sind es dreißig. Die Produktion und Veredelung von hochwertigen Holzhackschnitzeln ist das erfolgreiche Kerngeschäft des im Jahr 2013 gegründeten Unternehmen RoWin GmbH, wie die Geschäftsführer betonen. Zu den Nebenprodukten zählen Hartholz-Hackschnitzelbriketts, sogenannte "PowerBlocks".

Hauptsitz ist der Betriebshof in Wehrbleck, einem aus ein paar Gehöften bestehenden Dorf zwischen Sulingen und Diepholz, durch das die B 214 führt. Es gibt noch einen weiteren Betriebsstandort in Wagenfeld Oldenburg. Patrick Windhorst ist gelernter Mechaniker, Andreas Rohlfs hat eine landwirtschaftliche Ausbildung. Als sie sich im Jahr 2010 kennenlernen, arbeiten beide bereits in der Bioenergiebranche. Drei Jahre später folgt der Schritt in die Selbstständigkeit. Mit Erfolg, wie die Zahlen zeigen: pro Jahr produzieren und verkaufen die beiden Unternehmer rund 110 000 m³ Premium - Holzhackschnitzel und Hackschnitzelbriketts. Dabei macht die RoWin GmbH alles selbst: von der Ernte bei den niedersächsischen Landesforstbetrieben, über die Hackschnitzelproduktion, trocknen, sieben, pressen, verpacken, ausliefern. Sogar eine eigene Spedition mit 15 LKWs besitzen die zwei mittlerweile. Die Kundschaft ist "bunt gemischt", wie Patrick Windhorst sagt. "Von Klein- bis Mittelklasse-Heizanlagen bei Kommunen, Stadtwerken bis hin zum kleinen Landwirt ist alles dabei."

Um die Produktion hochwertiger Holzhackschnitzel zu sichern, bestellten Andreas Rohlfs und Patrick Windhorst im vergangenen Jahr gleich zwei zapfwellenbetriebene Hacker mit der neuen Hacktrommel H1. "Bernd Ruhe hat uns dazu genötigt, dass er uns einen HEM 821 Z vorführen darf", sagt Patrick Windhorst lachend und fährt fort: "Die Vorführmaschine haben wir gleich behalten und noch einen HEM 583 Z bestellt." Die vorgestellte Maschine war übrigens die erste ihres Typs mit der neuen, geschlossenen Hacktrommel H1, die JENZ in Deutschland überhaupt verkauft hat. Neben den beiden neuen Mobilhackern hat RoWin noch einen JENZ HEM 581 DL mit Helixrotor in Betrieb. "Ich bin der Meinung, dass es aktuell auf dem Markt nichts besseres gibt", sagt Patrick Windhorst, der "bis auf ein paar kleinere Zwischenfälle" für die JENZ-Maschinen die Note "Sehr gut" vergeben möchte. "Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf einem sehr, sehr hohen Standard. Mit dem H1-Trommel gibt es bei den G100-Hackschnitzel nahezu keine Ausreißer mehr. Und dann ist noch die Flexibilität mit den Vorgriffskeilen gegeben", sagt Patrick Windhorst, der weiter ausführt: "Der gesamte Bestellprozess war sehr gut organisiert, und die Maschinen wurden termingerecht geliefert."

Die neue Hacktrommel H1 wird auch von der Fachpresse positiv bewertet. In der Zeitschrift Forst & Technik heißt es unter anderem: "Die Hacktrommel H1 produziert auch aus sehr dünnem Material, wie zum Beispiel Strauchschnitt, ansehnliche Hackschnitzel - egal ob es G30-, G50- oder G100-Chips werden sollen. Selbst das Reisig alter Birken wird sauber und scharfkantig geschnitten. Das ist selbst mit neuen Messern nicht bei allen Hackern selbstverständlich. Die Chips sind exakt sauber geschnitten und nicht gebrochen oder ausgerissen. Der Feinanteil wurde durch viele Detailverbesserungen minimiert." Für die Pressung der 25 cm langen und im 9 x 9 cm großen "PowerBlocks" aus Buche und Eiche brauchen die beiden Geschäftsführer Hackschnitzel der ÖNORM G30. Diese Aufgabe übernimmt der neue HEM 583 Z, denn nur für diese Maschine haben Patrick Windhorst und Andreas Rohlfs einen passenden Siebkorb. Gezogen wird der HEM 821 Z bei RoWin von einem Claas Xerion Trac 3800 mit 253 kW (345 PS) und der HEM 583 Z von einem Fendt 936 mit 265 kW (360 PS).