Sie sind hier:Kundenstatements » 
02.01.2018 | Mehr Leistung, weniger Verbrauch

Mehr Leistung, weniger Verbrauch

Josef Sturm besitzt mit dem Fendt 1050 und dem JENZ-Zapfwellenhacker HEM 820 Z das derzeit stärkste Gespann. Der Unternehmer aus Bayern: "Ich bin top zufrieden"

Aindling-Hausen (jkr). Das ist ein Gespann, das sich wirklich sehen lassen kann: Der stärkste Fendt arbeitet mit dem größten JENZ-Zapfwellenhacker zusammen. Und der Herr der gewaltigen Technik ist Josef Sturm, Unternehmer aus dem bayrischen Hausen, einem Ortsteil der Gemeinde Aindling im Landkreis Aichach Friedberg.

Der Fendt Vario 1050 ist mit 380 KW (517 PS) der derzeit größte Serientraktor. Knapp zwei Jahre lang habe er auf seinen neuen Schlepper, der auf der damaligen Agritechnica die nach Angaben des Herstellers "am meisten beachtete Maschine" war, warten müssen, sagt der 52-Jährige. Der HEM 820 Z, der größte zapfwellengetriebene Mobilhacker von JENZ, war da schon auf dem Markt. Josef Sturm hat den ersten Großhacker dieser Baureihe im Jahr 2012 bekommen und ihn im Jahr 2016 durch ein neues Modell ersetzt. Die Maschine hackt Strauchwerk und Stammholz von einem Durchmesser von bis zu 80 Zentimetern und ist ausgelegt für Großtraktoren mit einer Leistung zwischen 150 kw (200 PS) und 400 KW (540 PS). Also genau passend für den größten und stärksten Traktor, den Fendt jemals gebaut hat.

Entsprechend sind auch die tatsächlichen Leistungsdaten, die Josef Sturm in seiner Praxis mit dem neuen Gespann ermittelt hat. "Die Leistung ist gigantisch. Wir fahren die Hackschnitzel mit drei Schubbodenaufliegern ab. In der Spitze schaffen wir in einer Viertelstunde 45 Schüttraummeter. Am Tag sind das circa 1.000 Schüttraummeter Waldhackschnitzel, bei Stammholz sind es sogar 2.000 Schüttraummeter. Für private Haushalte hacken wir mit einem 38er-Siebkorb rund 130 Schüttraummeter in der Stunde", sagt der Unternehmer. Trotz der gestiegenen Leistung sei der Dieselverbrauch von 4,4 Liter pro 1.000 Schüttraummeter auf glatte 4,0 Liter zurückgegangen.

Das Gespann steuert er selbst. "Ich komme damit super zurecht. Mit den Maschinen von JENZ bin ich top zufrieden, und ich habe meine Entscheidung für JENZ bislang nicht bereut. Auch wenn ich viele Angebote bekomme, bleibe ich bei meinem mobilen Gerät. Damit komme ich zu jeder Tageszeit überall hinein - und aus jeder Wiese auch wieder heraus", sagt Josef Sturm und lacht. Angefangen hat der gelernte Landwirt vor 18 Jahren mit Holzrücken im Wald. "Im Grunde hat mich Gerald Seidel auf die Idee gebracht, mit dem Holzhacken anzufangen", sagt Josef Sturm rückblickend und ergänzt: "Zwei, drei Wochen später habe ich mich dann entschieden und bin in das Geschäft mit dem Holzhacken eingestiegen." Rund 300.000 Euro habe er seinerzeit in einen Schlepper Fendt 930 und einen zapfwellengetriebenen JENZ Mobilhacker HEM 540 Z investiert. Im Jahr 2008 bekam er einen JENZ HEM 581 Z, sowie 2012 und 2016 den größten JENZ-Mobilhacker HEM 820 Z.

Seine ersten Kunden seien Privatleute gewesen, aber auch vom botanischen Garten in Augsburg gab es seinerzeit eine Anfrage. "Ich bin zudem selber aktiv geworden, viel herumgefahren und habe mir Aufträge an Land gezogen", sagt Josef Sturm. Im ersten Jahr seien rund 150 Hackerstunden zusammengekommen. Heute seien es mehr als 1.000 Hackerstunden jährlich sowie 2.000 Schlepperstunden. Josef Sturm: "Es ist immer mehr geworden". Zu seinen Kunden im Umkreis von 150 Kilometern gehören nach wie vor viele Privatleute, aber auch die Waldbesitzervereinigungen (WBV) Augsburg und Aichach.

Josef Sturm hat einen fest angestellten LKW-Fahrer und stundenweise eine Bürokraft angestellt. Außerdem hilft ihm seine Mutter, mit der er als Vierjähriger auf das landwirtschaftliche Anwesen, auf dem sich heute das Betriebsgelände befindet, gezogen ist. "Wir haben damals den Schweinestall zur Werkstatt umgebaut, und in der großen Halle, wo früher das Getreide lagerte, stehen jetzt die Maschinen", erklärt der Bayer. Landwirtschaft betreibt er Josef Sturm nicht mehr. "Wir haben unsere 30 Hektar verpachtet."