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15.12.2016 | Mit der Schlafkabine als Anhänger in den Wald

Mit der Schlafkabine als Anhänger in den Wald

Die Erste Berliner Kompostierungsgesellschaft (EBK) und ihr neuer Chippertruck HEM 583 R


Berlin(jkr). Siegfried Edel ist ein alter Hase. Der Gartenbau-Ingenieur hat sich sein gesamtes berufliches Leben mit der Natur beschäftigt, insbesondere mit Kompostierung, Recycling, Entsorgung sowie der Produktion und Vermarktung von Energieholz. Der 68-Jährige ist Geschäftsführer der EBK Berliner Kompostierungsgesellschaft mbH. Die vier Gründer von damals waren allesamt Landschaftsbauunternehmer, "die nicht wussten, was sie mit ihrem Grünabfall machen sollten", wie Siegfried Edel erzählt. Er selber ist seit der Firmengründung im Jahr 1989 Geschäftsführer der EBK GmbH. Und "EBK" leitet sich aus einer Pionierleistung ab, denn EBK steht für "Erste Berliner Kompostierungsgesellschaft" in Berlin/Brandenburg.

"Unserer Philosophie entsprechend sollen organische Abfälle dem natürlichen Kreislauf des Lebens zurückgeführt werden. Leider zeigt die Realität, dass allzu oft wertvolle Bioabfälle auf hierfür nicht spezialisierte Deponien entsorgt werden. Dies ist nicht nur eine Vergeudung natürlicher Rohstoffe, sondern in der Regel auch ein kostspieliges Unterfangen", erklärt Siegfried Edel den roten Faden seines Unternehmens mit Sitz an der Rudower Straße in Berlin-Schönefeld. Zum Tätigkeitsfeld von EBK zählt sowohl das Abtragen und Zerkleinern von Grünabfällen als auch dessen normgerechte Aufbereitung zu Qualitätskompost. Entsorgung und Recycling geschieht entweder auf dem Gelände der EBK Kompostierungsgesellschaft, oder beim Kunden mit Hilfe des EBK-Fuhrparks und dessen Fachpersonal. Im Bereich Energieholz räumt EBK Bauland frei oder entsorgt und verwertet Resthölzer aus Land und Flur. Das Unternehmen beschäftigt 27 Mitarbeiter.

"Zum Fuhrpark der EBK gehören seit 1989 neben Sattelzügen und Container-LKWs auch Schredder, Brecher, Siebanlagen und Mobilhacker, sowohl von JENZ als auch von Marktbegleitern", sagt Siegfried Edel, der den Markt für Schredder und Mobilhacker sehr gut kennt. 1993 legte sich EBK die erste JENZ-Maschine zu. "Wir hatten Laubsäcke zu zerkleinern, und das ging nicht mit einem Schredder. Da haben wir uns von der Firma JENZ einen Umsetzer besorgt, der dazu in der Lage war", erläutert Siegfried Edel, der JENZ schon länger "auf dem Schirm" hatte. Edel: "Das Unternehmen gehört zu den Marktführern, daher haben wir dort gekauft." Es blieb zunächst bei dem Umsetzer, bis sich EBK etwa ab dem Jahr 2002 ein zweites Standbein aufbaute - das Geschäft mit Energieholz. "Da haben wir uns für einen JENZ-Hacker entschieden, weil der damals den ausgereiftesten Eindruck machte", sagt Siegfried Edel. Dem JENZ Mobilhacker HEM 561 DQ folgte die größere Variante HEM 582 DQ. Diese, von einem JCB Fastrac gezogene Maschine, ersetzte Siegfried Edel jetzt durch einen HEM 583 Chippertruck. "Der letzte Austausch war eigentlich nicht gewollt. Der resultiert daraus, dass unsere Zugmaschine für den JENZ HEM 582 DQ bei einem Unfall einen Totalschaden hatte und es dann die Überlegung gab, wieder eine neue Zugmaschine zu kaufen oder auf einen Chippertruck umzustellen", sagt Siegfried Edel.

Der neue JENZ Chippertruck ist in Brandenburg im Einsatz, wobei der Fahrer bei Bedarf einen Wohnwagen mitführt, in dem er an den Einsatzorten nächtigt, "wenn er die ganze Woche unterwegs ist", erläutert Siegfried Edel. Die Einsatzorte befinden sich überwiegend im Landesforst oder im Bundesforst, um Kronenresthölzer zu hacken. Im Berliner Raum setzt EBK den JENZ-Mobilhacker für das Hacken von Straßenbegleitgrün oder für weitere Auftragsarbeiten, zum Beispiel von den Bezirksämtern, ein. So sehr JENZ sich auch darum bemüht, die Maschinen so perfekt wie möglich zu konstruieren und zu bauen, gelingt das manchmal nicht auf Anhieb. "Die Bewertung war zunächst nicht so ganz glücklich für die Firma JENZ." Aber die anfänglichen Probleme vor allem am Lüfter des Ölkühlers wurden dann vom JENZ Service zeitnah gelöst. "Inzwischen haben wir die Sachen im Griff und es läuft", sagt Siegfried Edel mit dem Charme eines Berliners.

Bilder: Bei längeren Einsätzen übernachtet Harry Bölke im Wohnwagen. Fahrer Harry Bölke und Geschäftsführer Siegfried Edel bei der Übergabe des neuen Chippertrucks HEM 583 R-Truck mit Aribert Raschpichler, JENZ-Vertrieb Ost.