Sie sind hier:Kundenstatements » 
01.12.2016 | Siebkorb- und Klingenwechsel im Affentempo

Siebkorb- und Klingenwechsel im Affentempo

Oliver Lehmann vom Erdenwerk Rommel lobt den hohen Durchsatz und die Wartungsfreundlichkeit des neuen BA 915 D

Wachenroth (jkr). Bei der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, in München (30. Mai bis 3. Juni 2016) präsentierte JENZ seinen neuen Biomasseaufbereiter BA 915 D. Der Schredder wurde eigens dafür entwickelt, die Prozesse in der Kompostierung und Aufbereitung von Substraten zu optimieren. Die bei der IFAT ausgestellte Maschine läuft nun bei der NEULAND HUM Erdenwerk Rommel GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen mit Sitz in Wachenroth, direkt an der A3 gelegen zwischen Würzburg und Nürnberg, beschäftigt 15 Mitarbeiter. Gegründet hat es Jörg Rommel im Jahr 1991. "Wir leben hier in einer waldreichen Region. Und begonnen hat alles damit, dass Baumrinde nicht mehr als Abfallprodukt angesehen wurde, sondern als Rohstoff", sagt Dr. Rüdiger Rexilius. Der promovierte Diplom Agrar-Ingenieur ist beim Erdenwerk Rommel zuständig für die Produktentwicklung und die Qualitätssicherung. Die Produktion von Rindenmulch und Rindenhumus, die der RAL-Gütesicherung unterliegen, seien nach wie vor ein wichtiges Standbein. "Im Laufe der Jahre wurde die Produktpalette auch in Richtung Erden und Substrate ausgeweitet und der Produktname 'NEULAND-HUM' geprägt", erklärt der 59-Jährige, der seit zwölf Jahren im Unternehmen arbeitet. Heute umfasse dieses Erdenprogramm "qualitativ anspruchsvolle und bewährte Kultursubstrate für alle Anwendungsbereiche des Erwerbsgartenbaus. Eine ansprechende Verkaufserden-Linie rundet das Gartenbauprogramm ab."

Für den Landschaftsbau werden außer Rindenmulch auch zahlreiche Spezialsubstrate hergestellt, zum Beispiel Dachsubstrate, Rasenerden und Baumsubstrate", sagt Rexilius. Zum Kundenstamm gehören Baumschulen, Stauden- und Zierpflanzenbetriebe, auch über die bayerischen Grenzen hinaus. Exportiert werden NEULAND-HUM-Substrate unter anderem nach Österreich, Italien und in die Schweiz.

Bei der Anschaffung des neuen Schredders spielten sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Qualität des Outputs eine wichtige Rolle. Ob der BA 915 D die Erwartungen erfüllt hat, kann niemand besser beurteilen als Oliver Lehmann. Der 40-jährige Betriebsleiter arbeitet seit acht Jahren im Unternehmen und lenkt den Radlader, mit dem er den neuen Biomasseaufbereiter von JENZ beschickt.

Sein Fazit nach rund fünf Monaten fällt durchweg positiv aus. "Alles bestens. Der Durchsatz ist unschlagbar, und besonders gut gefällt mir, dass man die Messer und Siebkörbe alleine wechseln kann. Das geht in einer Affengeschwindigkeit", sagt der gelernte Maler, der als Zeit für einen Klingen- oder Siebkorbwechsel zwischen 20 und 30 Minuten ansetzt. Der neue BA 915 D verrichtet seinen Dienst ausschließlich auf dem Betriebsgelände von NEULAND HUM, zerkleinert überwiegend Rinde und wird von Oliver Lehmann mit dem Radlader nicht nur beschickt, sondern auch rangiert. Bei der Wartung muss Oliver Lehmann nicht mehr auf das Förderband steigen, um die Verschleißteile zu wechseln. Das Austragsband wird nun bequem per Knopfdruck zur Seite geschwenkt, was einen barrierefreien Zugang zum Rotor ermöglicht. Die geringe Einwurfhöhe der Bandmulde von nur zwei Metern erleichtert Oliver Lehmann die Beschickung und verkürzt die Dauer des Hubspiels beim Radlader, was sich in einem geringeren Energieeinsatz und schnelleren Ladespielen niederschlägt.

Ursprünglich hatte sich Oliver Lehmann einen BA 725 D vorführen lassen und für gut befunden. Doch Helmut Krammer vom JENZ-Vertrieb Süd informierte ihn über die geplante Markteinführung des BA 915 D. "Wir haben hin und her überlegt. Als uns Herr Krammer mitteilte, dass der Messemaschine bereits ein Montageplatz zugewiesen worden war, haben wir uns für den BA 915 D entschieden, worüber wir heute sehr froh sind", sagt Oliver Lehmann.