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03.11.2014 | Eine Maschine nach Maß

Eine Maschine nach Maß

Wie Mathias Schneider mit seinem neuen HEM 593 Z Höchstleistungen erzielt

Sainbach. Mathias Schneider ist ein Mann der Praxis. Der gebürtige Bayer ist auf dem landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern in Sainbach (Landkreis Aichach-Friedberg, zwischen Ingolstadt und Augsburg) aufgewachsen. Mittlerweile ist er selber Landwirtschaftsmeister und bewirtschaftet den elterlichen Hof. Zuckerrüben, Mais, Weizen und Gerste sind die hauptsächlich angebauten Feldfrüchte. "Für Viehwirtschaft haben wir keine Zeit", sagt der 36-Jährige. Und das hat seinen Grund.

Nach der Ausbildung arbeitet MathiasSchneider zunächst bei einem anderen Unternehmen als Fahrer und Maschinenführer. Dort trifft er das erste Mal auf einen JENZ-Schredder. Als der Besitzer des Unternehmens nach einem Unfall nicht weitermachen kann, übernimmt der 24-jährige Mathias Schneider im Jahr 2005 das Geschäft und macht sich selbstständig. Mittlerweile hat er einen festangestellten Mitarbeiter und mehrere Teilzeitkräfte und produziert im Umkreis von rund 50 Kilometern sehr erfolgreich Holzhackschnitzel. Seine Kunden sind zum Beispiel Privatleute, die selber eine Holzheizung betreiben. Bei ihnen fährt der bayerische Unternehmer vor und häckselt im Lohn. Auf der anderen Seite beliefert Mathias Schneider umliegende Holzheizkraftwerke mit seinen zwei 40-Tonnen-Zügen. Das Holz dafür bekommt er meistens von der Waldbauernvereinigung (WBV).

Zu Beginn seiner Selbstständigkeit erwirbt Mathias Schneider ein neues Gespann, den HEM 561 Z zusammen mit einem Fendt 930 und kann damit im Geschäft schnell Fuß fassen. Dem HEM 561 Z folgt 2008 im Austausch die größere Variante HEM 581 Z, mit der er den Betrieb weiter ausbaut. 2011 wechselt der Lohnunternehmer den HEM 581 Z gegen einen HEM 582 Z ein. Bei beiden Maschinen ist der Einzug gegenüber dem 561 Z von 1000 mm auf 1200 mm verbreitert. Im Ergebnis wird beim gleichen Schlepper eine Durchsatzsteigerung um 25 Prozent erzielt. Daraus entsteht der Wunsch nach einer Maschine mit einer Einzugsbreite von 1400mm auf Basis der 500er Serie. Helmut Krammer, Stützpunktleiter von der Niederlassung JENZ Süd in Pöttmes (zehn Kilometer von Sainbach entfernt), ist sein direkter Ansprechpartner."Ich habe bei Helmut Krammer lange nachgebohrt und hartnäckig meine Vorstellungen kommuniziert", sagt Mathias Schneider. In Verbindung mit den Konstrukteuren und der Geschäftsleitung wurde das neue Modell dann vor Ort "nach Maß" gefertigt, die HEM 593Z ." 

Die HEM 593 ist keine komplett neue Maschine .Der Hacker gehört zu der bewährten 500er Baureihe von JENZ und rundet diese nach oben ab. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der um 20cm breitere Einzug",erklärt Helmut Krammer, der seit fast einem Jahrzehnt schon den Vertrieb von JENZ Maschinen in Bayern leitet und mittlerweile rund 200 Maschinen betreut. Erstmals wird der neue JENZ Mobilhacker der Öffentlichkeit im Juli dieses Jahres auf der internationalen Leitmesse Interforst in München vorgestellt. Danach steht sie ein paar Wochen und wird dann an Mathias Schneider ausgeliefert. Sein erstes Resümee mit dem HEM 593, der von einem Fendt 930 mit 300 PS angetrieben wird, fällt positiv aus. "Ich stelle fest, dass nach nunmehr 300Einsatzstunden mit dem HEM 593 Z eine Leistungssteigerung von ca. 20 Prozent absehbar ist. Außerdem ist die Arbeit mit dem Kran wegen des größeren Einzugs jetzt angenehmer", sagt der Bayer. Insbesondere lobt Mathias Schneider die Wartungsfreundlichkeit der JENZ Maschinen und den Service. Letztere Stärke wird nicht nur durch das gut geschulte Fachpersonal begründet. "Der Service-Stützpunkt von JENZ ist nicht weit von Sainbach entfernt. Da kann ich schnell mal anrufen und bekomme meine Ersatzteile sogar am Wochenende",sagt der Mann der Praxis.