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03.11.2014 | Aus drei mach eins!

Aus drei mach eins!

Abschneiden, zerkleinern und verladen- drei Arbeitsschritte, die der Gehölzmähhäcksler GMHT 140 von JENZ auf einmal erledigt. Lohnunternehmer Hans Thun aus Schleswig Holstein setzte die Maschine letzten Winter erstmals ein. In der JENZ Aktuell spricht er über seine Erfahrungen.

"Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern gefahren. Dort waren die Flächen größer als bei uns in Schleswig Holstein und in Nordrhein Westfalen: Bis zu 10 Hektar. Da machte die Arbeit dann schon Spaß", erzählt uns Lohnunternehmer Hans Thun am Telefon. Zusammen mit seiner Frau Kirstin betreibt er ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Firma beschäftigt 24 fest angestellte Mitarbeiter. Auf den Flächen ihrer Kunden verrichten sie alle Arbeiten von der Saat bis zur Ernte. Auch im Hackschnitzel-Geschäft ist Hans Thun tätig. Hierzu setzt er einen HEM 583 Z von JENZ ein. Den neuen HEM 593 Z hat er bereits bestellt. Ein gebraucht gekaufter AZ 660 D zerkleinert Mais, Mist und Grassilage für die Biogasanlage.

Viele Standbeine

Der Unternehmer legt großen Wert darauf, dass die Firma breit aufgestellt ist. So wundert es nicht, dass er laufend nach neuen Tätigkeitsfeldern sucht. Die Ernte von Kurzumtriebsplantagen (KUP) ist so eine neue Tätigkeit, die er im Winter 2013/14 erstmals angeboten hat. So kann er seine Mitarbeiter auch in der arbeitsarmen Jahreszeit sinnvoll beschäftigen und den Fuhrpark besser auslasten.

Entscheidung für JENZ

Da Thun schon mit seinem JENZ Zapfwellenhacker gute Erfahrungen gemacht hat, war die passende Maschine für die KUP-Ernte schnell gefunden: Ein Gehölzmähhäcksler GMHT 140 von JENZ. Obwohl auch selbstfahrende Feldhäcksler im Lohnunternehmen vorhanden sind, hat sich Thun für eine angebaute Maschine entschieden. "Die Hersteller von selbstfahrenden Häckslern ziehen sich immer mehr aus dem Energieholz-Sektor zurück. Offenbar sind die verkauften Stückzahlen zu gering. Die Anschaffungskosten für den Anbauhäcksler sind für uns besser überschaubar und wir können flexibler damit arbeiten", begründet der Unternehmer seine Entscheidung. Die passenden Trägerfahrzeuge waren bereits vorhanden: Drei Claas Xerion 3800, die in der übrigen Zeit Gülle ausbringen, Silage verdichten und Hackschnitzel machen. Jeder der drei Großtraktoren macht zwischen 1.600 und 2.000 Betriebsstunden im Jahr. Die Energieholz-Ernte ist eine gute Ergänzung für die Wintermonate.

Erste Erfahrungen

Im ersten Winter sind ca. 100 Hektar Weiden und Pappeln geerntet worden. Die Leistungsfähigkeit der Maschine hängt in erster Linie von der Größe und Form der Parzellen ab, erklärt Hans Thun: "Auf den großen Flächen in Mecklenburg Vorpommern schafften wir bis zu 100 Kubikmeter pro Stunde. Auf den kleinen Flächen in Schleswig Holstein und NRW war es dann oft nur die Hälfte. 0,5 Hektar pro Stunde sind aber ein realistischer Durchschnittswert. "Mit dem rund 3,5 Tonnen schweren Gerät kommt der Traktor gut zurecht. Besonders gut arbeitet die Maschine in dreijährigen Beständen. Die beiden Sägeblätter schneiden die Stämme sauber ab, so dass einem sicheren Wiederaustrieb der Kultur nichts im Wege steht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bäume ein ein- oder doppelreihig gepflanzt sind. Die bewährte JENZ Trommelhacker-Technik zerkleinert Stämme bis 14 cm Durchmesser. Den Abtransport der Hackschnitzel organisiert das Lohnunternehmen mit den eigenen Häckselwagen, die sonst bei der Silage-Ernte eingesetzt werden.

Gute Zusammenarbeit

Regelmäßig kommen JENZ-Ingenieure zu Besuch um die Maschine weiter zu optimieren. Hans Thun lobt die gute Zusammenarbeit und fühlt sich von JENZ professionell betreut: "Bernd Ruhe und sein Team sind stets bemüht, die Maschinen am Laufen zu halten. Man merkt einfach, dass die Leute wissen, worauf es in der Praxis ankommt." Das Energieholz-Geschäft möchte der Lohnunternehmer weiter ausbauen. Für die kommende Saison sucht er zusätzliche Flächen.