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11.11.2019 | Black Beast BA 725 DL

Black Beast BA 725 DL

Daniel Döring – im Spagat zwischen Spedition und land- und forstwirtschaftlichem Lohnunternehmen

Diepholz (ghm). Seit der Amtszeit von Präsident Georg W. Bush tragen die gepanzerten Limousinen der USPräsidenten den Namen „The Beast“. Das „Black Beast“ hingegen findet man beim land- und forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen Daniel Döring. Seit Juni besitzt das Lohnunternehmen aus Diepholz als Nachfolger seines AZ 660 einen Biomasseaufbereiter BA 725 DL.  Warum die schwarze Maschine diesen Namen erhielt, wie das Unternehmen entstanden ist und wie Daniel Döring den Spagat zwischen zwei Unternehmen meistert, haben wir genauer hinterfragt.

„Ich stamme aus einer Spediteur-Familie und meine Leidenschaft gehörte schon immer den großen Maschinen, besonders in der Land- und Forstwirtschaft'', beschreibt Daniel Döring, Geschäftsführer bei der Spedition Heinrich Döring aus Diepholz. Er führt das seit 1955 bestehende Unternehmen in der dritten Generation. Lohnunternehmerische Tätigkeiten führte er anfangs nur im Nebenerwerb aus.

Dörings Tätigkeiten im Lohnbetrieb wurden gut angenommen und somit wurde aus der Leidenschaft, im Jahr 2010 das land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen gegründet. Der Lohnbetrieb besteht heute aus 6 Mitarbeitern. „Mein Team ermöglicht es mir weiterhin als Geschäftsführer in der Spedition tätig zu sein und trotzdem ein umfassendes Leistungsspektrum, bestehend aus sämtlichen Schredder- und Hacker-Tätigkeiten, im Lohnbetrieb anbieten zu können“, erzählt Daniel Döring, sichtlich stolz. Darüber hinaus können Baumfällungen durchgeführt, sowie Waldflächen aufgeforstet und gemulcht werden. „Dank der elterlichen Spedition habe ich im Hinblick auf den Transport des Materials mithilfe unserer 20 WalkingFloor-Fahrzeuge einen erheblichen Vorteil“, freut sich der 34-Jährige.

Gemeinsam mit seiner Frau und seinen Eltern ist er in der Spedition tätig und als Geschäftsführer verantwortlich für etwa 80 Fahrzeuge, rund 120 Mitarbeiter und 15.000 m² Firmengelände. Angrenzend an das Gelände der Spedition wurde 2016 ein gesonderter Lagerplatz für Schüttgüter errichtet, auf dem zudem auch eigene Schredderarbeiten stattfinden. Nicht nur auf dem eigenen Gelände ist das „Black Beast“ im Einsatz. Auch  über die Grenzen des niedersächsischen Diepholz hinaus, wird der schwarze  BA 725 DL bei der Verarbeitung von Rinde sowie von Frisch- und Altholz eingesetzt.

Unterwegs auf den Straßen Norddeutschlands ist der Biomasseaufbereiter oft ein echter Blickfang. Doch noch auffälliger ist das „Black Beast“ im Gespann mit dem Agrotruck von Mercedes. Dieser transportiert das schwarze Beast beispielsweise zu Einsätzen bei Biogasanlagen und Landwirten. Der Maschinenpark des Lohnunternehmens ist neben dem BA 725 DL noch mit verschiedenen Baggern, Forstraupen, Tiefbetttiefladern, Schleppern sowie Anbaugeräten ausgestattet. Zu seinem Fuhrpark zählte seit Beginn seiner forstwirtschaftlichen Tätigkeiten außerdem ein Hacker der Marke JENZ. In diesem Jahr tauschte er einen HEM 582 Z gegen einen gebrauchten Zapfwellenhacker HEM 821 Z.

„Wir haben den Großhacker bei der Firma JENZ live im Einsatz gesehen und uns auf Grund der beeindruckenden Hackschnitzelqualität für diese durchsatzstarke Maschine entschieden“, erinnert er sich. Die Zukunft im Lohnbetrieb, speziell im Forstbereich, sieht der Diepholzer für die nächsten Jahre grundsätzlich positiv: „Aufgrund des Borkenkäfers wird die Auftragslage im Forstbereich stabil bleiben. Lediglich der Personalund Fachkräftemangel wird auch weiterhin extrem zu spüren sein.“