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01.01.1970 | Estland: viel Wärmeerzeugung aus holzartiger Biomasse

Estland: viel Wärmeerzeugung aus holzartiger Biomasse

Händler AUTRA OÜ profitiert von der Energie unabhängigkeit gegenüber Russland

Tallinn, Estland (ghm). Estland gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Nur etwa 1,3 Millionen Einwohner leben in dem kleinen baltischen Staat, der erst seit 1991 wieder unabhängig ist. Da über die Hälfte des Landes mit Wald bedeckt sind, lebt etwa die Hälfte der Einwohner in der Hauptstadt Tallinn. In der größten Stadt des Landes hat auch JENZ Händler AUTRA OÜ seinen Sitz. Seit 2004 ist das jetzt bald 30-jährige Unternehmen für den Vertrieb von JENZ Maschinen auf dem estnischen Markt zuständig.

"Den ersten Kontakt hatten wir mit JENZ bereits 2003. Die Chemie zwischen unseren beiden Familienunternehmen stimmte von Anfang an", sagt Toomas Triisa, seit neun Jahren Geschäftsführer von AUTRA. Übernommen hat er das Unternehmen im Jahr 2010 von seinem Vater Jüri Triisa, der sich in den Ruhestand verabschiedete. Zu Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2004 war unklar, wie die Nachfrage auf dem estnischen Markt einzuschätzen ist. "Wir haben uns für den Händler gewünscht, dass wenigstens eine JENZ Maschine im Jahr nach Estland geht", erinnert sich Allan Laurimäe, zuständiger JENZ Betreuer für den baltischen Raum, der die Partnerschaft von Beginn an begleitete. "In den Jahren 2004/2005 erhielt AUTRA dann eine Kundenanfrage für eine Reihe Maschinen des Typs HEM 561 DQ Truck. Die Anfrage wurde nur geringfügig ernst genommen, da niemand von uns glaubte, dass dieser Auftrag tatsächlich realisiert würde. Doch das kaum bekannte baltische Land überraschte uns. Genau dieser Kunde besitzt heute eine zweistellige Anzahl JENZ Hacker."

Die wichtigste Ressource ist Holz
Die wichtigsten Energieträger für die Wärmeerzeugung in Estland sind Holz (45,6%) und Erdgas (40,5%). Da das Land möglichst energieunabhängig von Russland sein möchte, hat Bioenergie als Energieträger einen enormen Stellenwert. Auf Atom- und Wasserkraft verzichtet Estland sogar komplett. Im Jahr 2017 erreichte der Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen am
Bruttoendenergieverbrauch in Estland einen Wert von nahezu 30%.
Zum Vergleich: Deutschland brachte es im selben Jahr gerade mal auf einen Wert von etwa 16 %. Bereits heute stammt der Großteil der estnischen Wärmeproduktion aus der Holzverbrennung. "Und der Markt für Hackschnitzel wächst weiter. In Estland geht man davon aus, dass sich durch die Wärmeerzeugung aus Hackschnitzeln und Biomasse, das Energiepotenzial weiter positiv entwickeln wird", freut sich Triisa.

Schredder liegen laut Einschätzung Triisas im Wettbewerbsvergleich unter den ersten drei führenden Unternehmen. Im Bereich der mobilen Holzhacker sieht der Geschäftsführer JENZ sogar als Marktführer. Besonders die Baureihe HEM 583/593 hat sich in Estland stark etabliert, sei es als Zapfwellen-oder LKW-Hacker. "Der HEM 583 R Truck auf einem Volvo-Fahrgestell ist bei unseren Kunden stark nachgefragt", beschreibt Toomas Triisa die estnische Marktsituation. Zwar baut JENZ üblicher Weise auf einem MAN Fahrgestell auf, das Interesse estnischer Kunden liege laut Allan Laurimäe jedoch auch stark auf Fahrgestellen der alt eingesessenen skandinavischen Marken Volvo und Scania: "Diese Nachfrage kommt wohl durch den höheren Marktanteil dieser Unternehmen, was wahrscheinlich durch die besseren Service- und Wartungsmöglichkeiten begründet ist. "Toomas Triisa weiß, dass speziell diese Service- und Wartungsmöglichkeiten seinen Kunden eine enorme Sicherheit geben und ist froh, dass er "mit JENZ einen vertrauensvollen Partner gefunden hat, mit dem die speziellen Anforderungen der Kunden bedient werden können."