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JENZ Energie-Scouts

Das JENZ Team bei der Preisverleihung der IHK Bielefeld. Die Energie-Scouts belegten den 3. Platz und wurden dafür mit einem Preisgeld in Höhe von 500 € belohnt und für die Bundesbestenehrung nominiert.
Die Auszubildenden Celine Plöger und Matthias Ewe arbeiteten für ihr Projekt praxisorientiert am JENZ Traktor.

Bereits seit mehreren Jahren nehmen die JENZ Auszubildenden am Wettbewerb "Energie-Scouts OWL" teil. Bei dem Wettbewerb beschäftigen sich die Auszubildenden mit Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen und entwickeln in Projekten Ideen und Maßnahmen um Verbräuche zu senken. Besonders erfolgreich war das JENZ Team im vergangenen Jahr. Matthias Ewe, Teil des Energie-Scout Projektteams berichtet über den Wettbewerb und seine Erfahrungen.

JENZ: Matthias, du hast im vergangenen Jahr am Wettbewerb "Energie-Scouts" teilgenommen. Was hat dir daran besonders gefallen?

Matthias Ewe: Am Wettbewerb nimmt man als Gruppe teil. Das Schöne daran ist, dass wir dies bei JENZ jahrgangs- und berufsübergreifend machen. Bei uns im Team hatten wir die verschiedenen Ausbildungsberufe Industriekaufmann, Metallbauer und Feinwerkmechaniker vertreten. Jeder kann dann seine Perspektive mit einbringen, der Kaufmann die kaufmännische Sicht, der Techniker die technische. Das hilft bei der Bearbeitung und macht Spaß.

JENZ: Ziel des Wettbewerbs ist es Energiesparpotenziale im Unternehmen aufzudecken. Was hattet ihr euch überlegt?

Matthias Ewe: Wir haben uns mit der Endabnahme von Zapfwellenmaschinen beschäftigt. Diese wurden bisher nämlich mit dem firmeneigenen Traktor durchgeführt. Bei den erforderlichen Probeläufen kommt da einiges an CO2-Emissionen zusammen. Unsere Idee war den Schlepper durch einen emissionsfreien Elektromotor zu ersetzen.

JENZ: Und wie habt ihr euer Projekt dann bearbeitet?

Matthias Ewe: Wir haben zunächst einen Versuchsstand gebaut um herauszufinden welches Drehmoment der Motor bei der Endabnahme aufbringen muss. Dann mussten wir uns aber z. B. auch mit der Elektroabteilung abstimmen, um sicherzustellen, wie viel Kapazitäten unser Firmenstromnetz überhaupt hergibt. Das Ganze ging dann weiter mit der Ermittlung der Anschaffungskosten des Elektromotors über den Einkauf und der Berechnung der jährlichen Kostenersparnis um die Amortisationskosten zu ermitteln. 

JENZ: Also aus technischer und kaufmännischer Sicht ein richtig spannendes Projekt, mit dem ihr auch noch ordentlich Potentiale aufdecken konntet?

Matthias Ewe: Ja, wir haben eine Ersparnis von knapp 7.000 kg CO2/ Jahr und eine jährliche Kostenersparnis von 2.600 € errechnet. Die geringe Amortisationszeit von 2 Jahren hat dann auch die Geschäftsleitung überzeugt, sodass wir unser Projekt sogar in die Praxis umsetzen konnten. Für uns ein toller Erfolg.

JENZ: Das Ergebnis eurer Arbeit wurde auch von der Jury belohnt. Kannst du kurz über eure Platzierungen berichten?

Matthias Ewe: Ja, beim Wettbewerb "Energie-Scouts OWL" haben wir den dritten Platz belegt und ein Preisgeld von 500  € gewonnen. Wir mussten dafür das Projekt der Jury und den anderen nominierten Teams noch einmal in Bielefeld vorstellen. Anschließend wurden wir dann sogar für die Bundesbestenehrung nominiert und sind nach Berlin gefahren. Aus den 52 eingereichten Projekten haben wir es dort unter die besten fünf in der Kategorie "Kleinunternehmen" geschafft.

JENZ: Das ist wirklich ein toller Erfolg. Danke für deinen Bericht!