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09.07.2018 | HEM 841 Z in der Praxis "Die Maschine ist sehr ausgereift"

HEM 841 Z in der Praxis "Die Maschine ist sehr ausgereift"

Im Interview: Hans und Philip Thun aus Schleswig Holstein

Oldenhütten (jkr) Hans Thun gründete sein Familienunternehmen im Jahr 1965. Im Jahr 1997 übernahmen Sohn Hans und Ehefrau Kirstin die Geschäfte. Heute arbeiten rund 25 Menschen beim landtechnischen Lohnunternehmen aus Oldenhütten, knapp 50 Kilometer süd-westlich von Kiel gelegen. Die Angebotspalette umfasst die fünf Bereiche Bagger/Erdarbeiten, Landwirtschaft, Holzverarbeitung, Biomasse und Handel. Bei der Holzverarbeitung setzt der 52-jährige Hans Thun seit mehr als zehn Jahren auf zapfwellenbetriebene Mobilhacker von JENZ. Das Gespann aus Mobilhacker und Claas Xerion ist auffallend schwarz lackiert. Einer der Fahrer ist mit Philip Thun der 23-jährige Sohn von Hans und Kirstin Thun.

Herr Thun, Sie haben mit dem HEM 841 Z den neusten Zapfwellenhacker aus dem Hause JENZ im Einsatz. Grundsätzlich ersetzen Sie Ihre JENZ-Maschinen regelmäßig durch die neuesten Modelle. Welche Fuhrparkphilosophie steckt dahinter?
Hans Thun: In erster Linie das Thema Sicherheit. Ich möchte eine sichere Gewährleistung der Arbeit haben. Wir hacken pro Jahr zwischen 800 Stunden und 1.000 Stunden und ersetzen die Maschinen lieber, bevor größere Reparaturen anstehen. Außerdem machen wir für JENZ viele Vorführungen und die sollten dann schon mit dem neuesten Modell vorgenommen werden.

Und welche Erfahrungen haben Sie bislang mit dem neuen HEM 841 Z gemacht?
Hans Thun: Die Maschine ist sehr ausgereift und in den Jahren immer besser geworden. So viel hat sich im Vergleich zum HEM 821 Z ja auch nicht verändert, und das war schon eine sehr gute Maschine. Am besten aber ist, Sie fragen meinen Sohn. Philip Thun: "Ich habe jetzt seit März 280 Stunden auf der Uhr. Im Vergleich zum Vorgängermodell 821 Z sind der Einzug und die Trommel größer. Das Einzugsverhalten ist dadurch optimiert worden. Die Qualität der Holzhackschnitzel ist dadurch, dass ein Messer mehr vorhanden ist und dass wir einen kleineren Siebkorb bekommen haben, noch einmal deutlich gestiegen. Ich bin mit dem neuen Modell sehr zufrieden, war es aber mit dem Vorgänger auch.

In welchem Material werden die Maschinen denn hauptsächlich eingesetzt?
Philip Thun:
Rund 70 Prozent der Holzhackschnitzelproduktion, sowohl im Lohnauftrag als auch für den eigenen Handel, stammt von sogenanntem "Knickholz", also bei uns im Norden häufig vorkommende Baum- und Strauchhecken. Der Rest sind Baumstämme. Aufgrund des hohen Anteils an Strauchschnitt ist der breitere Einzug des HEM 841 Z deshalb natürlich von Vorteil für uns.

Als Zugfahrzeug haben Sie sich für einen Claas Xerion 3800 entschieden. Warum diese Maschine?
Hans Thun:
Weil der Claas Xerion, und insbesondere der 3800, mit dem JENZ-Hacker effizient zusammenarbeitet. Wir haben mal eine Saison einen Claas Xerion 5000 gehabt, aber das war auch nicht effizienter.

Könnte es bei Ihnen denn nach all den Zapfwellenmaschinen auch mal ein Chippertruck werden?
Hans Thun:
Wir produzieren im Jahr bis zu 30.000 Kubikmeter Holzhackschnitzel. Dafür reicht die Leistung des HEM 841 Z voll und ganz aus. Für einen Chippertruck wäre diese Menge nicht ausreichend. Und noch weiter fahren als einen Umkreis von 100 Kilometer möchten wir nicht. Der nächste Hacker wird aber auf jeden Fall wieder ein JENZ sein. Mal gucken, was es dann wieder Neues gibt.

Auf jeden Fall ein Hacker in schwarzer Farbe oder?

Hans Thun: Ja, das war eine Idee meiner Mitarbeiter. Sie wollten, dass unsere Maschinen anders aussehen als die von anderen. Und als guter Chef mache ich das auch, selbst wenn es mehr kostet. Ist gut fürs Image und sieht gut aus, oder nicht?

Keine Frage!