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02.09.2021 | Maschinenübergaben bei JENZ

Maschinenübergaben bei JENZ

Petershagen (ghm). Pünktlich um 8 Uhr fahren Michael Reinen und Malte Zweering vom Forstbetrieb Bernhard Landers vor dem Eingangsgebäude der Firma JENZ vor. Auf einem Display am Eingang erkennen die beiden sofort: sie werden hier heute erwartet, um ihren neuen Zapfwellenhacker HEM 841 Z in Empfang zu nehmen. JENZ Aktuell hat beide den Tag über begleitet und einen Blick hinter die Kulissen einer Maschinenübergabe bei JENZ geworfen.

Produktmanager Sebastian Fullriede übernimmt an diesem Tag die Einweisung, unterstützt vom neuen Servicemitarbeiter Daniel Lindenberg. Von der Empfangshalle geht es direkt in die neue Übergabehalle. Schon von Weitem sieht man es blinken und blitzen. "Ihr macht es aber spannend", hört man Fahrer Malte die Neugier an. Noch eine letzte Tür und dann steht dort das Gespann: JENZ Zapfwellenhacker HEM 841 Z angehängt an einen Fendt 1050 Vario. Bevor die eigentliche Einweisung beginnen kann, werden Fotos gemacht und das Gespann ausgiebig umrundet.

"Die erste Phase der Einweisung ist die trockenste", sagt Fullriede lachend, "aber auch die Basis, um mit der Maschine sicher umgehen zu können." Gestartet wird mit der Überprüfung des Lieferumfangs gefolgt von Themen wie Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitseinrichtungen und Betriebsanleitungen. Bei JENZ legt man Wert darauf, diesem essenziellen Themenbereich genug Zeit einzuräumen. "Wir sind als Hersteller dazu verpflichtet und unsere Maschinen sind komplexer als beispielweise ein neues Smartphone. Nur ein paar Seiten Bedienungsanleitung lesen, reicht da eben nicht aus", erläutert der Produktmanager und fügt hinzu: "Bei JENZ Betriebsanleitungen sprechen wir gut und gerne von über mehr als 200 Seiten, da braucht es zu Anfang einfach den persönlichen Kontakt." Davon sind auch die beiden Fahrer Michael und Malte überzeugt: "Sobald etwas unklar ist, kann man nochmal nachfragen und sich so ganz sicher im zukünftigen Umgang mit der Maschine sein.

"Sind alle sicherheitsrelevanten Aspekte geklärt, geht es mit der Theorie an der Maschine weiter. "Wir nehmen uns alle einzelnen Bereiche des Hackers vor - angefangen beim Kran über den Rotor bis hin zum Schaltschrank", sagt Fullriede und steigt mit allen Beteiligten hoch zur Siebkorbhaube. Begutachtet und eingewiesen wird jeweils basierend auf den Themenfeldern Inbetriebnahme, Wartung und Inspektion.

Bevor der größte JENZ Zapfwellenhacker endlich in der Praxis eingesetzt wird, widmet sich die Gruppe noch dem Thema Steuerung. "Vorteil unserer easy2 Steuerung ist es, dass sie eine smartphoneähnliche Bedienung hat. Die Oberfläche ist mit einfachen Symbolen und Bedienung per Touch nahezu selbsterklärend, lediglich unsere Assistenzsysteme sowie individuelle Maschineneinstellungen gilt es zu vertiefen", so Fullriede. Michael Reinen ist sich sicher, dass die neue easy2 Steuerung eine große Arbeitserleichterung für beide Fahrer bietet, denn aktuell besitzt das Unternehmen Landers noch einen HEM 25 DQ auf Zweiwegefahrgestell aus dem Jahr 1999. Reinen ist sichtlich stolz, gibt aber gleichzeitig zu: "Seitdem hat sich an der Hackertechnik viel getan!"

Es ist mittlerweile fast Mittag, als die Gruppe den Motor des Fendt 1050 Vario anschmeißt, um das über 13 Meter lange Gespann zum eigenen Hackplatz zu ziehen. "Unser Hackplatz liegt etwasabseits vom Gelände und hat über die Zeit den Namen "JENZ Hackarena" erhalten", erklärt Daniel Lindenberg, der seit Juli das Team an der JENZ Service-Hotline unterstützt. Die Vorteile der sogenannten Arena beschreibt der 33-jährige wie folgt: "Pluspunkt Nummer eins: keine Behinderung des JENZ Betriebs. Fernab des Betriebsgeländes können wir uns nur auf den Kunden konzentrieren und stören keine internen Abläufe. Darüber hinaus haben wir unterschiedliche Materialien wie Hart- und Weichholz sowie Strauchschnitt vorrätig, um dem Kunden eine möglichst praxisnahe Einweisung zu bieten."

Nacheinander nehmen Michael Reinen und Malte Zweering auf dem Fahrersitz Platz und Produktmanager Sebastian Fullriede bringt den beiden näher, wie sich die Maschine in welchem Material verhält und welche Einstellmöglichkeiten es während des Hackprozesses gibt. Beide Fahrer testen die Maschine und bekommen damit gleich ein Gefühl für die Maschinenbedienung. "Gerade weil wir eine ältere Maschine im Einsatz haben, war die Einweisung für uns sehr wichtig, um die neue Technik kennenzulernen. Wir haben heute viel gelernt und freuen uns jetzt richtig darauf, die Maschine zu Hause einzusetzen!", ziehen die beiden ein zufriedenes Fazit. Noch ein Abschlussfoto und dann geht's auch schon los mit dem stärksten JENZ Zapfwellenhacker die Heimat unsicher machen.