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01.04.2014 | Stark, sparsam und geländetauglich

Stark, sparsam und geländetauglich

Was Timo Hansen an seinem neuen Chippertruck gefällt

Klinkrade. "Klick mol wedder rin." So begrüßt die Gemeinde Klinkrade die Gäste auf ihrer Internetseite. Freundlich und mit einem Schuss typisch hanseatischem Humor. Klinkrade ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig Holstein), etwa 20 km südlich von Lübeck und 60 km östlich von Hamburg gelegen. Das kleine Dorf hat gerade einmal 650 Einwohner, und einer von ihnen ist Timo Hansen - Landwirt mit Leib und Seele.

Timo Hansen ist in Klinkrade auf dem Hof seiner Eltern aufgewachsen. "Wir hatten 45 Kühe im Anbindestall", sagt der 38-Jährige. In der Milchviehhaltung sieht der staatlich geprüfte Wirtschafter keine Zukunft, und so macht er sich im Jahr 2000 als Lohnunternehmer selbstständig. "Mit einem Trecker und einem Ladewagen", sagt Hansen. Der Vater unterstützt seinen Sohn bis zu seinem Tod vor zwei Jahren tatkräftig. Hansens Leistungen gehen über das Angebot eines klassischen Lohnunternehmers hinaus, denn neben der Bewirtschaftung, Mähdrusch, Mais, Raps und Getreide drillen bietet der mutige, junge Landwirt auch Baggerarbeiten oder Transporte mit Schlepper und Halfpipemulden an. Heute hat Timo Hansen fünf Schlepper am Start und drei feste Mitarbeiter angestellt.

Im Jahr 2009 beginnt er damit, Holzhackschnitzel zu produzieren. Von den benötigten Maschinen hat er zunächst keine Ahnung, und er recherchiert erst einmal im Internet. Später informiert Timo Hansen sich auf seine ganz eigene, persönliche Art. "Ich habe mir viele Maschinen bei der Arbeit angesehen, und zwar bei anderen Unternehmern direkt vor Ort. Die Maschinen von JENZ sind sofort aufgefallen in der Art, wie man mit ihnen arbeitet aber auch durch ihre Qualität und Leistungsfähigkeit", sagt Hansen, der anschließend selbst zum Telefon greift und den ersten Kontakt herstellt. Eine Messe hat er für seine Recherchen nicht besucht. "Ich muss aber auch sagen, dass mich Bernd Ruhe dann sehr gut an die Hand genommen und den gesamten Beratungs-, Bestell- und Lieferprozess vorbildlich abgewickelt hat", lobt Hansen den JENZ-Außendienstler.

Timo Hansen entscheidet sich für einen zapfwellengetriebenen HEM 581 Z. Obwohl er bei den Schleppern gerne auf Case setzt, spannt er als Zugmaschine einen Claas Xerion 3800 davor. "Allein schon, dass sich die Kabine drehen lässt, reicht als Argument", wie Hansen findet. Der Klinkrader häckselt überwiegend im Lohnbetrieb und macht das offensichtlich sehr gut. Die Nachfrage steigt, die Entfernungen auch. Timo Hansen hat sogar Kunden in Neubrandenburg. Das liegt immerhin rund 280 Kilometer von Klinkrade entfernt. Um sich weiter am Markt zu etablieren, bestellt der Lohnunternehmer im Jahr 2013 einen HEM 583 R-Truck. Der dreiachsige Chippertruck von JENZ wird angetrieben von einem MAN-Dieselmotor mit 397 kW/540 PS. Er zerkleinert Hartholz mit einem Durchmesser von bis zu 45 Zentimetern, Strauchwerk und Weichholz mit einem Durchmesser von bis zu 56 Zentimetern. Der Durchsatz liegt bei 200 - 250 Schütt​raummetern pro Stunde. "Durch das hydraulische Gebläse haben wir weniger Feinanteil, was sich positiv auf die Qualität der Holzhackschnitzel auswirkt", sagt Hansen, der hauptsächlich sogenanntes "Knickholz" erntet. Knickholz ist eine schleswig-holsteinische Besonderheit. Zur Abgrenzung von Feldern und Weiden sowie zum Einsperren von Vieh wurde vor 200 Jahren begonnen, Hecken zu pflanzen. Diese Hecken heißen Knicks und bieten Lebensraum für 7.000 Tierarten, weshalb sie unter Naturschutz stehen. Diese lebenden Zäune müssen alle acht bis zwölf Jahre abgenommen werden. Bei einer geschätzten Länge von 45.000 Kilometern Knick gibt es für Hansen ordentlich zu tun. Manchmal ist das Gelände sehr unwegsam, wie jetzt in Mecklenburg. In einem hügeligen Waldstück mit durchnässten Wegen hatte Timo Hansen, der den Chippertruck selbst fährt und einen festen Fahrer dafür ausgebildet hat, exakt zu rangieren. "Der Allradantrieb sorgt für gute Geländegängigkeit", sagt Hansen, der sich zusätzlich darüber freut, dass der Chippertruck weit weniger Kraftstoff verbraucht und dazu noch leistungsfähiger ist als seine Zapfwellenmaschine. "Das ganze Arbeiten ist miteinander nicht vergleichbar", so Hansen. Sein Urteil über beide JENZ-Maschinen, die er im Einsatz hat, fällt positiv aus. "Beide Maschinenkäufe waren zu hundert Prozent die richtigen Entscheidungen. Zu jeder Zeit gerne wieder", sagt Hansen freundlich und mit einem Schuss typisch hanseatischem Humor.