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17.09.2019 | Von der Hackguterzeugung bis zur Entsorgung

Von der Hackguterzeugung bis zur Entsorgung

Günther Gansberger erweitert sein Portfolio

Weistrach (ghm). Seit 18 Jahren ist Günther Gansberger bereits erfolgreich in der Hackgutbranche tätig. Sein Anspruch: eine hohe Hackgutqualität, Pünktlichkeitund ein vielfältiges Dienstleistungsspektrum. In Nieder- und Oberösterreich sowie in der Steiermark ist das Unternehmen mit verschiedenen Maschinen zur Hackguterzeugung und Baumabtragung im Einsatz. Seit März 2019 hat sich der Fuhrpark um eine HEM 593 R Cobra erweitert, um noch qualitativ hochwertigeres Hackgut anzubieten.

„Angefangen habe ich 2001 mit dem ersten Holzhacker einer Fremdfirma. Ich habe eine große Chance gesehen in der Hackgutbranche erfolgreich zu sein, da es zum damaligen Zeitpunkt niemand anderen mit dieser Dienstleistung in der Region gab“, sagt der gelernte Fliesenleger. Der Unternehmenssitz befindet sich im Haus der Schwiegereltern am Rand von Weistrach. Mit nur drei Mitarbeitern ist das Unternehmen zwar verhältnismäßig klein, aber dank acht verschiedener
Maschinen ist die Angebotspalette umso größer.

Eine der acht Maschinen ist der Mobilhacker HEM 700 DL mit 654 PS und Krankabine, der bereits seit 2009 ununterbrochen im Einsatz ist. Gansberger verbindet viel mit seinem HEM 700 DL. Nicht nur, dass es seine erste Maschine aus dem Hause JENZ ist, sondern auch, dass ihm die Maschine bereits in den ersten Monaten ein besonderes Erlebnis einbrachte: „Der HEM 700 DL drohte auf einer Forststraße bei St. Gallen umzukippen. Auf Grund von Dauerregen war die Straße weggebrochen und fünf Traktorseilwinden und einige Einsatzkräfte der Feuerwehr waren nötig, um die Maschine zu sichern und einen Absturz zu verhindern.


Das Unternehmen ist von Anfang an auf die Hackschnitzelerzeugung sowie den -verkauf spezialisiert. Um auch in Zukunft perfekte Hackgutqualität
anbieten zu können, investierte Günther Gansberger in diesem Jahr in eine HEM 593 R Cobra, ausgestattet mit D1 Rotor. Der Grund für die Anschaffung der neuen JENZ Maschine liegt vor allem in einer Vrebesserung der Hackschnitzelqualität,einer robusten Bauweise der Maschine sowie den guten Serviceleistungen der JENZ Österreich GmbH.

Neben der Hackschnitzelerzeugung können die industriellen, kommunalen und privaten Kunden auf weitere Dienstleistungen zurückgreifen. Ganz gleich, ob Baumrückschnitt, -abtragung oder -entfernung sowie die Trocknung des Hackgutes – all dies ist durch das niederösterreichische Unternehmen möglich. Da sich die Branche der Hackschnitzelerzeuger in den letzten Jahren stark gewandelt hat und der Kreis an Mitbewerbern immer dichter geworden ist, entschied sich Günther Gansberger dazu, sein Dienstleistungsspektrum erneut zu erweitern und nahm den Bereich der Entsorgung mit in sein Angebot auf.


Denn „wir möchten Biomasse so aufbereiten,dass Sie entweder im Heizkraftwerk oder aber in der Müllverbrennungsanlage als Energielieferant genutzt werden kann.“ Das Material, was bei Baumabtragungen anfällt oder aber der Grün- und Strauchschnitt, den das Unternehmen von der Kommune abholt, kann dank des neu angeschafftem JENZ Biomasseaufbereiters BA 725 DL aufgearbeitet und anschließend auf dem halben Hektar großen Lagerplatz deponiert werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung dieses Lagerplatzes waren erst nach zwei Jahren erfüllt. Folglich kommt der gebrauchte BA 725 DL jetzt erst richtig zum Einsatz. Die Entscheidung für das Schredder-Multitalent fiel aufgrund der Flexibilität innerhalb der Einsatzbereiche. „Mit dem BA 725 DL können wir schreddern und hacken – und das mit nur einer Maschine. Unser Material, was ganz unterschiedlicher Herkunft ist, kann somit nicht nur grob sondern auch fein aufbereitet werden. Wir sind überzeugt, dass der Weg in die Entsorgungsbranche sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für uns als Unternehmen gelohnt hat“, begründet der 45-jährige Inhaber seine Investition.

Aus der Sicht des Bedieners – 3 Fragen an Michael Hamdan
seit 2017 Hackerfahrer bei Günther Gansberger seit März 2019 neue HEM 593 R Cobra mit 250 Hackerstunden

Herr Hamdan, die neue HEM 593 R Cobra besitzt die neue modulare Abstützung. Wie fällt Ihr Urteil nach den ersten Monaten aus?
Ich kann nur Positives sagen. Gerade bei uns in Niederösterreich im unebenen Gelände funktioniert die Abstützung sehr gut. Der Hacker steht bei der Kranarbeit extrem sicher und fest, egal in welcher Position der Kran sich befindet. Auch der Aufbau der Maschine in Kombination mit dem Auf- und Abbau Assistenten läuft sehr gut.

Um auch dickeres Stammholz zu hacken, besitzt die neu eingesetzte JENZ Maschine einen Lasco Kegelspalter. Stellt er, wie erwartet, eine Erleichterung dar?
Vom Lasco Kegelspalter bin ich sehr begeistert – der bekommt wirklich alles gespalten und das ohne Mithilfe vom Kran. Toll ist auch, dass er im Hackbetrieb nicht immer am Boden stehen muss. So habe ich die Möglichkeit auch im hochgeklappten Modus zu hacken, ohne dass mir der Spalter bei der Arbeit in die Quere kommt.

Das Unternehmen Günther Gansberger legt bei der Hackschnitzelerzeugung besonders Wert auf die Qualität des Hackgutes. Wie zufrieden ist das Unternehmen mit dem neuen D1 Rotor im Hinblick auf die Hackschnitzelqualität?
Der D1 Rotor macht sehr schönes körniges Material ohne viel Feinanteil. Nicht nur wir, sondern besonders unsere Kunden sind begeistert. Im Hackbetrieb läuft der Rotor außerdem sehr ruhig –auch im Hartholz– und das alles ohne starke Vibrationen. Das Wechseln der Messer geht dank der Spacer sehr schnell. Ein absoluter Vorteil für mich ist, dass die Messer immer schnell und gleichmäßig zu der Gegenschneide eingestellt werden können.